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Zum richtigen Umgang mit Scripten, besonders für den DAU zu empfehlen


Linktipps:

 
Über Jahre hinweg war das Internet statisch, ja zum Teil regelrecht langweilig. Mit dem Einzug von Javascript und anderen clientseitigen Scriptsprachen in die Internetwelt hat sich das radikal geändert. Der Einsatz dieser Techniken setzt aber voraus, dass gewisse Dinge beachtet werden. Also lasst uns die Dinge mal im Einzelnen beleuchten.
Die erste Regel, die beim Umgang mit Scripten Anwendung finden sollte, ist "viel hilft viel" , na wie im richtigen Leben halt. Schließlich ist (fast) jeder PC-Anwender stolz auf die Leistungsfähigkeit seiner Maschine. Was liegt also näher als ihm bewusst zu machen, wo seine Grenzen liegen. Nur der massive Einsatz von Scripten, und seien sie noch so unnütz, bietet die Gewähr dafür die Ressourcen des Besuchers voll auszuschöpfen und auch den hartnäckigsten Browser zum Absturz zu bringen.
Als nächstes solltest Du Dir bewusst machen, wer Deine Nutzer sind. Allen gemeinsam solltest Du gleich zu Anfang klar machen, wer der Herr im Hause ist. Schließlich wollen sie was von Dir und nicht umgekehrt. Besonders gut geeignet dazu sind Hinweise auf Deiner Homepage, dass diese für die neuste Browsergeneration mit maximalster Auflösung und Hightech-Grafikkarte optimiert ist, zeigt dieser Hinweis dem Besucher doch gleich, dass er sich sowieso auf veraltetem Stand befindet und eigentlich in dieser modernen Welt völlig fehl am Platze ist.
Wichtig ist hier noch der Hinweis für Benutzer älterer Netscape Versionen und für die Besucher, die vielleicht aus vorgespielten Sicherheitsgründen Javascript deaktiviert haben, dass das Internet nicht die Plattform für Fossilien und Weicheier ist. Das alles erreichst Du schon durch den simplen Hinweis:
"Diese Seiten sind optimiert für......."

Deine Besucher lassen sich ganz einfach in einige Kategorien einstufen. Das ist besonders wichtig, damit Du speziell auf die Vorlieben der einzelnen Spezies eingehen kannst.
 
Der "Ängstliche":
Bei diesem Kandidaten bietet es sich an, ihn schon zur Begrüßung möglichst genau nach persönlichen Daten auszufragen und im Falle der Verweigerung Zwangsmassnahmen anzudrohen. Hierbei könntest Du zur Warnung sein Browserfenster durchschütteln. Ängstlich wie er ist, wird er Dir die intimsten Geheimnisse verraten, allerdings wird er auch Deine Seite nie mehr betreten.
 
Der "Pedant"
Diesem Besucher ist nichts heiliger als sein sauber aufgeräumter Desktop. Stunden verbringt er damit jedes Fenster pixelgenau an die richtige Stelle zu rücken. Um bei einem solchen Kunden in der Beliebtheitsskala ganz nach oben zu rutschen, hilft nur eins: Verändere sofort beim Starten Deiner Homepage die Größe seines Browserfensters und mach es ihm so schwer wie möglich dieses zu schließen, jedenfalls mit der Maus, soll er doch gefälligst lernen mit den entsprechenden Tasten umzugehen.
 
Der "Ungeduldige"
Hier kommt Deine große Stunde im Umgang mit Preloadern und Meldungsfenstern. Jede Aktion dieses Kandidaten sollte grundsätzlich von einer Nachfrage begleitet werden. Hierzu bieten sich "Confirm-Fenster" geradezu an. Eine wahre Herausforderung für diesen Nutzertypen stellt der massive Einsatz von Preloadern dar. Obwohl jeder weiß, dass sie nutzlos sind, kann man doch wunderbar die Geduld des Besuchers auf die Probe stellen.
 
Der "Neugierige"
Manche Menschen wollen einfach alles wissen, kein Quellcode ist vor Ihnen sicher. Für diese Leute schaffst du besondere Anreize in dem Du Deinen Quelltext mit Hilfe einschlägiger Programme verschlüsselst. Hinterher funktionieren zwar oft Deine Seiten nicht mehr richtig, aber was ist das schon gegen ein Gefühl von Überlegenheit. Richtig erfreuen kannst Du diese Sorte der Nutzer noch mit einem der unzähligen Maustastenscripte in Verbindung mit wüsten Beschimpfungen allein für den Versuch dieses normalerweise völlig "überflüssige" Hilfsmittel zu benutzen.
 
Das soll es erst einmal gewesen sein. Beherzigst Du alle diese Ratschläge, kannst du sicher sein, in kurzer Zeit der einsamste Mensch im Web zu sein, aber Du hast die Gewissheit, allen gezeigt zu haben was Du kannst.    :-)))
 

  Mancher DAU braucht auch wegen MPU einen EU-Führerschein.