Ferienhaus Micki in Tschechien


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Achtung, wichtige Informationen über das Walachische Königreich,
die Walachei:

 
Das Walachische Königreich liegt im Osten Mährens. Es genügt, auf den Berg Radhost zu klettern und schon sehen Sie es. Im Osten, dort wo die Sonne aufgeht, grenzt es an die Slovakei. Der bewanderbare Gebirgskamm des Javornik-Gebirges und der Weißen Karpaten bildet die Grenze. Im Norden grenzt die Walachei an die Lachei mit den Städten Frydek Mistek, Novy Jicin und Pribor. Dort wo die Sonne unter geht sind die Berge niedriger, hinter Hostyn kommt man zu dem reichen Nachbarn in Hana.  Noch weiter im Süden bei Zlin und Vizovice sind die Mährischen Slovaken die Nachbarn. So sei es.
Zum größten Reichtum der Walachen gehören ihre Gewohnheiten, die Klugheit, die Lieder und Tänze und das Beste, der Slivovic!!!
 

 
Von der Klugheit der Walachen
  • Mische dich nicht unters Schweinefutter, dann wird dich die Sau nicht fressen.
  • Mit Dummen spiele nicht und den Hund streichle nicht gegen den Strich.
  • Den Reichen schmeichle nicht und den Mächtigen gehe aus dem Wege.
  • Eine verstimmte Glocke läute nicht und mit einem lamen Pferde reite nicht.
 
Rechte der Walachen
Ehrenbürger des Walachischen Königreichs haben folgende unwiderrufliche Rechte:


§1  Wenn dir etwas nicht gefällt, sage es sehr laut und weiche dummen Befehlen aus.

§2  Erinnere dich immer an deine gute Laune und Gemütlichkeit und lass dir das nicht nehmen.

§3  Provokateuren, die dir auf die Nerven gehen, schlag mit der Faust zwischen die Augen.

§4  Holz und Kohle kannst du dir bis vors Haus liefern lassen.

§5  Wenn Pflaumen geerntet werden und Slivovice gebrannt wird, kannst du von der Arbeit und von Frau und Kindern fern bleiben und auch von der Armee desertieren.

§6  Du darfst dich unterhalten worüber und mit wem und solange du willst.

 
Pflichten der Walachen

§7  Alles kannst du verlieren, aber auf deinen Humor gib acht!

§8  Wenn du in die Welt gehst, oder bei uns einen Fremden triffst, vergiss nicht, ihm über alles Schöne in der Walachei zu erzählen und wenn er es verdient, schenke ihm einen Slivovic ein!

 
 
Panvalachadia (Hymne des Walachischen  Königreichs)
 
Toz hore, ogari z tej zeme,
toz hore, vseci, a to hned!
Uz duni choral v horach temne,
ja vyzyvam vas naposled!
Slovaci, Cehuni tez bratri,
ted nam se podte koriti.
Nam, Valachom, tu vsecko patri
gdo neveri, nech ide do.
 
Eine andere Version der Hymne:
My jsme Valasi, jedna rodina, valasske hory jsu nasa otcina
My jsme Valasi chlapci jako fik, a nas kapelnik su stryc Matalik
Hrajem a zpivame pekne z vesela, neni uz na svete lepsi kapela.
 
 
Motto der Walachen
 
"Das ist das uns versprochene Land, von Pflaumen übersät, wo ein Berg den anderen umarmt und wo aus Steinen Brot wächst. Das wird unser Zuhause sein."    
Großvater der Walachen
 
 
So wird das Wetter bestimmt (dazu muss man von außen am Fenster einen Schnürsenkel befestigen):
 
Beobachtung: Wettervoraussage:
Der Schnürsenkel wirft einen Schatten die Sonne scheint
Der Schnürsenkel wirft keinen Schatten es ist bedeckt
Der Schnürsenkel bewegt sich es ist windig
Der Schnürsenkel bewegt sich viel es ist stürmisch
Der Schnürsenkel ist davon geflogen Taifun
Der Schnürsenkel ist nass es regnet
Der Schnürsenkel ist hart es friert
Der Schnürsenkel ist nicht zu sehen es ist neblig
 
Kunst und Kultur
 
Kunst und Kultur ist einer der festesten Pfeiler des Walachischen Königreiches. In den nächsten Jahren werden in verschieden Ländern auf der Welt Vertretungen des Walachischen Königreiches entstehen, welche die Aufgabe haben, die über viele Jahre in Vergessenheit geratene Kultur und Berühmtheit unseres außerordentlich schönen Landes, zu verbreiten. Nur wenige ahnen, bei wie viel weltbekannten Persönlichkeiten das Leben mit dem Walachischen Königreich verbunden war. Hier wurden der Historiker und Philosoph Frantisek Palacky, der Verleger und Psychoanalytiker Sigmund Freud, der Komponist Leos Janacek, die Bildhauer Albin Polasek und Marius Kotrba, die Maler Zdenek Burian, Jan Kobzan und Ilja Hartinger, der berühmteste Schuster Tomas Bata, die Schriftsteller Jiri Hanzelka und Ludvik Vaculik, der Fotograf Jindrich Streit u. v. a. geboren. Der Schriftsteller und Wissenschaftler   Jan Amos Komensky hat hier gearbeitet. Aus der Gegenwart bekannte Künstler wie Bolek Polivka, Vlasta Redl, Eliska Balzerova, Josef Abrham, Pavel Zednicek stammen von hier. Radek Brzobohaty, Vlastimil Brodsky u. a. haben hier gearbeitet. Das Walachische Königreich wurde gern und oft von Tomas Garique Masarik besucht.
Auf dem Friedhof der Kirche "Valassky Slavin" im "Hölzernen Städtchen" des Freilichtmuseums in Roznov pod Radhostem gibt es Grabsteine berühmter Persönlichkeiten wie zum Beispiel der Gründer des Freilichtmeseums, der Geschwister Jaronkovy, des Schriftstellers  Cenek Kramolis,  des Dichters Metodej Jan, der Maler Augustin Mervart, Jan Kobzan und Karl Hofman, des roznover Ethnografen Milos Kulistak, des Musikanten Jan Pelar, des Komponisten und Sammlers valachischer Lieder Jan Nepomuk Polasek, des Olympiasiegers im Diskuswerfen Ludvik Danek und von Emil Zatopek.
 
 
Es kommt auch langsam ans Tageslicht, dass das Walachische Königreich die Wiege für vieles war, was es heute auf der Welt gibt. Es haben hier britische königliche Familien ihre Wurzeln, aber auch der britische Volkssport Golf und Cricket. Die Schotten beginnen nervös zu werden und bereiten sich auf eine Massenwanderung ins Walachische Königreich vor, weil bewiesen wurde, dass der Scotch Whisky nichts anderes ist, als erneut gebrannter und abgeschmeckter Walachischer Slivovic. Die Italiener kamen um ihre nationalen Symbole und sind deshalb ganz wild, weil bewiesen wurde, dass Pizza, Makkaroni und Spagetti ursprünglich als Abfall entstanden waren als die alte Frau Pagacka versucht hatte Sunkofleky (wal. Teigware) zu kochen..
 
Walachei, das Walachische Königreich




Der Weg ins Walachische Königreich

Sagen und Geschichten

Humor der Walachen
 
Der Reisepass

 

Übrigens, man kann im Info-Zentrum in Roznov pod Radhostem einen Pass für das Walachische Königreich, die Walachei erhalten.

 

 
übersetzt von P. G.


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